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Die besten iPhone Kamera Apps

An der Flut der Kamera Apps für das iPhone verliert man schnell mal die Übersicht über die wirklich guten Programme. Einige – bekannte sowie eher unbekannte – stelle ich hier vor.

Camera+

WebsiteDownload (1.10 CHF)

Seit heute in der Version 2.0 verfügbar. Die App war schon früher beliebt. es wurde viel Liebe ins Detail gesteckt. Allerdings zu viel, da lange Ladezeiten relativ störend für schnelle Aufnahmen waren. Die App wurde nach kurzer Zeit aus dem App-Store entfernt, weil die Möglichkeit bestand, die Lautstärke-Tasten als Auslöser zu benützen. Apple verlangt jedoch, dass die Hardwaretasten für keine anderen Funktionen gebraucht werden dürfen.

Seit heute – also etwa ein halbes Jahr später – ist die App in der Version 2.0 verfügbar. Diese lässt sich viel schneller Starten und wechselt – anders als bei der vorherigen Version – direkt zum Fotomodus. Ein Bildstabilisator, welcher erst auslöst, wenn die Kamera ruhig gehalten wird ist genauso wie ein Timer oder eine Burst funktion mit drin. Schärfe und Belichtung lassen sich separat einstellen. Die nachträglich eingefügten Effekte lassen sich jederzeit wieder ändern und werden, ähnlich wie Smart Objects in Photoshop, destruktiv angelegt. Für zusätzlich 1.10 CHF dürfen noch Analoge Bildeffekte aktiviert werden. Die Effekte sind so Detailreich wie ich es sonst noch in keiner App gesehen habe. Auch die Bilderrahmen sind hoch aufgelöst und lassen sich nach dem Export sehen. Die Fotos werden in einer Internen Galerie abgelegt und müssen zuerst ins Album exportiert werden, bevor sie in der iPhone Galerie erscheinen.

Was mir persönlich fehlt ist ein Video-Modus. Wenn ich Camera+ als Standard-Kamera-App festlege, muss ich doch irgendwo noch eine App bereithalten, welche mir das Aufzeichnen von Videos erlaubt.

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ProCamera

WebsiteDownload (3.30 CHF)

Die App mit den wohl meisten Spielereien ist ProCamera. Praktisch, die Wasserwage, welche den Horizont anzeigt. Ebenfalls von vielen gewünscht: Um ein Foto zu machen, genügt das Tippen aufs Display (Darf man auch abschalten). Der Weissabgleich lässt sich „speichern“, besonders Pro-Fotografen werden dieses Feature mögen. Mit einer Graukarte (oder einem weissen Papier) lassen sich somit tatsächliche Weissabgleiche realisieren. Schärfe und Belichtung kann man sich separat einstellen. Neben dem überfüllten Schnickschnack bietet die App auch Werkzeuge zum Anpassen der Helligkeit, des Kontrasts, Farbtemperatur, Szenarioeinstellungen aber auch das zuschneiden oder drehen ist möglich. Die FX Funktionen bieten Filter und Spezialeffekte, um das Bild zu verschönern.

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Instagram

WebsiteDownload (Gratis)

Wer Community mag, wird Instagram lieben. Der schnellste Weg Fotos zu schiessen, mit Effekten versehen und online zu stellen führt über Instagram. Die Anbindung an Facebook, Twitter und co. ist hier quasi Pflicht. Das Foto kann aber auch nur in die Bibliotek gespeichert werden. Wer sein Foto online stellen will, muss das Bild in jedem Fall auf den Instagram-Server stellen. Die Veröffentlichung auf Facebook oder Twitter kann wahlweise an- oder ausgeschaltet werden. Das Bild wird dabei lediglich verlinkt. Der Twitter Server erkennt jedoch den Bilderdienst und verlinkt nicht wie bei Facebook auf die instagr.am Website. Die App ist Gratis ist und es wird (noch?) keine Werbung einblendet. Wer Freunde hinzufügt kann in einer Timeline jeweils die Bilder anschauen, welche diese hochladen. Freunde hinzuzufügen wird dabei von der App bequem abgenommen. Anstatt den Benutzernamen eines Freundes eingeben zu müssen, wird via Twitter oder Facebook nach Personen gesucht werden, welche die App ebenfalls auf ihrem iPhone haben.

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Hipstamatic

WebsiteDownload (2.20 CHF)

Eine der Teuersten Apps ist Hipstamatic. Natürlich, die 2.20 CHF sind nicht unbedingt viel. Das Problem besteht mehr darin, dass sich viele In-App Käufe tätigen lassen. Die analoge Kamera lässt sich nämlich nach belieben aufrüsten. Blitze, Filme und Objektive stehen zur Auswahl. Mir persönlich gefällt die App zwar irgendwie, weil doch ein analoges Flair aufkommt, wenn man die Kamera so sieht. Auch der Sucher ist realistisch nachgemacht und lässt hellere Bereiche am Bildschirmrand das Sucherbild aufscheinen. Was mir aber ganz und gar nicht gefällt ist die Art, wie ich die Werkzeuge wechseln muss. Ich verbringe also mehr Zeit damit, Objektive oder Filme zu auszutauschen, als zu fotografieren. Auch weiss ich erst nachdem ich das Foto gemacht habe, wie sich das jeweilige Zubehör auf das Bild auswirkt. Wer sich die Zeit nimmt, wird mit der App bestimmt seine Freude haben.

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Pano

WebsiteDownload (2.20 CHF)

Wie der Name schon sagt, eine App für Panoramas. Pano ist schön gestaltet und einfach zu bedienen. Wer das iPhone ruhig halten kann und den richtigen Ausschnitt erwischt, wird Panoramas hinbekommen, ohne dass man die Übergänge bemerkt. Aber auch bei zitterigen Händen lassen sich die entstandenen Panoramas durchaus sehen. Bis zu 16 Bilder lassen sich in höchster Auflösung aneinander reihen, also mehr als genug.

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ComicStrip

WebsiteDownload (1.10 CHF)

Obwohl die App nicht unbedingt etwas mit fotografieren zu tun hat, möchte ich sie trotzdem kurz vorstellen. ComicStrip ist die Ideale App um kleine Comics zu erstellen. Witzig, wenn man mit Bildern eine geschichte erzählen möchte, und diese per E-Mail oder MMS an Freunde und Bekannte versendet. Die App bietet mehrere Design-Möglichkeiten und Sprechblasen.

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Fazit: Mir persönlich gefällt Camera+ am besten. Vom „fühlen“ her kann ich mich mit der App am ehesten anfreunden. Paralel dazu verwende ich ProCamera um Videos aufzunehmen. Einmal gestartet sind die Apps dank Multitasking schnell gestartet und einsatzbereit, was auch Schnappschüsse in kurzer Reaktionszeit ermöglicht.

1 Kommentar

  1. Pingback: Kamera-Apps fürs iPhone: Hilfe bei der Qual der Wahl | sprain's

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